A Glezele Vayn | Bandgeschichte
Alles begann 2003, als Pianistin Szilvia von Saxophonist Achim
Klarinettenunterricht haben wollte. Dieser war damals mit „!mahw – die
Musikamäleons“ unterwegs um die Tiefen und Höhen der Musik-Comedy
auszuloten und spielte in dieser Show auch bei vier Liedern Akkordeon. Daraus
leitete sich der Plan ab, dass er in dem noch zu gründenen Klezmer/Balkan
Duo Akkordeon spielen sollte und also seine alte Schülerklarinette von vor 15
Jahren bei seinen Eltern aus dem Schrank holte, um sie in die flinken Hände
von Frau Csaranko zu legen.
Schon in der ersten Sitzung wurde klar: So geht das nicht.
Herr Rinderle gab auf, nahm selbst die Klarinette in die Hand, gab seiner
Kollegin 15 Minuten Akkordeonunterricht und sofort stand fest: so rum ists viel
besser.
Das Duo erweiterte sich um Bass und Perkussion, spielte sich schnell in
höhere Sphären empor und zählt heute zu der Creme der jungen
Nachwuchsbands der Folkszene (2008 wurde "A Glezele Vayn“ als einzige
deutsche Gruppe für den „Eisernen Eversteiner“ nominiert, einen der
renommiertesten Folkpreise Europas).
Die Liebe zur Straßenmusik hat dem Quartett die Fähigkeit verliehen, seinem
Publikum stets nahe zu sein und mit einer ausgewogenen Mischung aus
Klamauk, Partizipation und Musik auf direkte Tuchfühlung mit den Zuhörern zu
gehen. Conferencier Achim Rinderle kommt dabei seine langjährige Erfahrung
mit der Musik-Comedy Truppe „!mahw“ zugute und so beschränkt sich die
Ungekünsteltheit und Nahbarkeit der Vier nicht nur auf die Straße, sondern
funktioniert auch auf Bühnen bestens.
Die Gruppe arbeitet seit neuestem mit Elisa Salamanca (Steptokokken, u.v.m.)
zusammen, die sich um die dramaturgische Entwicklung des Programms
kümmert. Die musikalische Entwicklung wird in regelmäßigen Workshops bei
leuchtenden Vorbildern gepflegt und so wird das Glezele Vayn von Jahr zu Jahr
immer runder und feiner – wie ein guter Wein in seinem Eichenfass. |

Jacobus Thiele
Cajon, Darbuka, Kleinpercussion, Gitarre, Vizepausenclown
Jacobus
wuchs in einem kleinen aber feinen nieder-sächsischen Dörfchen nahe des
Elms auf und entdeckte schon früh die Lust am Trommeln (oder
am„Krachmachen“, wie es seine Eltern formulierten). Nach dem
anfänglichen Versuch ihn zum Klavierspielen zu bringen, bekam er dann
ab dem 11. Lebensjahr endlich ein Schlagzeug sowie Unterricht auf dem
selben.
Jacobus studiert Kulturwissenschaften in Hildesheim, ist ein viel beschäftigter
Schlagzeuger und Perkussionist in den unterschiedlichsten stilistischen
Bereichen und hat neben „A Glezele Vayn“ noch zahlreiche weitere Projekte,
wie z.B. Jazz, Salsa, DnB und Theatermusik. Er hatte Unterricht unter anderem
bei Eddie Filipp, Willi Hanne, Nené Vasquez, Guy Schalom.

Daniel Bister
Kontrabaß, Kroate vom Dienst
Wenig Worte, viel Tiefgang und immer ein Goldkettchen unterm Hemd.
Die vier Saiten seines Basses:
Energie
Auf den Punkt
Direkt - und mit viel
Gefühl bis ganz tief unten.
Setzt seinem Instrument gerne mal einen Hut auf. Macht auch andere
Musik (Salsa, Rock, ...) und trinkt gerne grünen Tee. Vorsicht:
verkauft manchmal Schwarzkopien der Band-CDs auf Kassette! Er ist
diplomierter Kulturwissenschaftler, Teilzeitmusiker und seit neuestem
auch noch Vater seiner Tochter. |

Achim Rinderle
Klarinette, Bassklarinette, Flöten, Tröten, Maultrommeln, Luftballon, Pausenclown
Achim
stammt aus dem Allgäu, mochte als Kind die Klarinette gar nicht so
gerne und wollte auch nicht in die Jugendblas-kapelle. Dafür hat er
gerne Theater gespielt und viel Musik gemacht: am Computer, auf
Parties, mit dem Saxophon, auf den Schenkeln... An der Uni
Hildesheim hat er dann bei Andreas Burkhard Jazzsaxophon gelernt und
ein Diplom bekommen. Ernstzunehmende Erfolge mit der Musik-Comedy
Truppe „!mahw“ führten ihn kreuz und quer durch Europa. Dann kam der
Balkanblues und die Klarinette schlug zurück. Seitdem widmet er den
Großteil seiner Zeit dem „Glezele Vayn“ und wurde auf diese Art zu
einem durchaus virtuosen Klarinettisten, der sich selbst irgendwo
zwischen den anatolischen Bergspitzen und dem Shtetl im Odessa der 20er
Jahre einordnet. [www.sonicahmed.net]

Szilvia Csaranko
Akkordeon, manchmal Klavier
Die gebürtige Ungarin stammt aus einer Musikerfamilie und hat eine
hervorragende klassische Ausbildung auf dem Klavier genossen. Nun ja –
sagen wir durchlaufen. Dafür genießt sie jetzt die Freiheit der Improvisation,
wobei sie in vielen musikalischen Welten präsent ist: Jazz, Salsa, Folk – und
manchmal setzt sie sich auch ans Klavier und begleitet jemanden ins Glück.
Sie schreibt Arrangements und hat die beste Spürnase für die Knaller unter
den traditionellen Folksongs. Alle 1,5 Jahre schafft sie ein neues altes
Akkordeon an, das dann noch herzzerreißender klingt als der Vorgänger.
Und sie spielt stets im Stehen (13 kg)!!! |

Referenzen
- Badisches Staatstheater Karlsruhe
- Theater Freiburg
- Theater Herford
- Kreissparkasse Hildesheim
- Lotto Brandenburg
- Internationales Klezmerfestival Fürth
- Performance Paderborn
- Straßentheaterfestival Ludwigshafen, 2009
- Tete à Tete Rastatt, 2008
- Nominiert für den „Eisernen Eversteiner“, 2008
- Jüdische Gedenktage im Schloß Ettlingen, 2008
- Ferrara Buskers (akkredidiert)
- 1. Preis für kleine Ensembles bei der Goldenen Säge Osnabrück
- unzählige weitere Festivals (Folklorum, Wilde Töne, TFF Rudolstadt, etc.),
Hochzeiten, unterkühlte/überhitzte Straßenmusikauftritte, drinnen,
draußen, groß, klein, mit Strom/ohne Strom, usw. usf.
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